Nachtdienst

Männer wie Sie gibt es nicht mehr viele, Herr Kommissar!

Es interessiert keinen, wie es euch hier geht: ihr seid überflüssig, ihr seid unsichtbar.

Nehmen Sie mich fest Herr Kommissar, dann habe ich heute früher Feierabend.

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Sumpfgebiete

Vor 5 Jahren war ich naiv, das passiert mir nicht nochmal!

Beurteile nie die Last, die du nicht trägst.

Ich richt mi nach die Gegebenheiten; i mag net mei Zeit verschmeißen und gegen Windmühlen kämpfen …

Wölfe

Wir haben schon Leute gefunden, deren Todeszeitpunkt konnte man nur mehr anhand der aufgeschlagenen Programmzeitschrift auf ihrem Schoß bestimmen.

Aber wenn ich so darüber nachdenke, dann gefällt mir ‚sich einen genehmigen‘ eigentlich besser; so schön deutsch – die innere Behörde hat das Saufen genehmigt.

Das’n Ski-Gebiet, super hier zum Knochenbrechen!

Und vergib uns unsere Schuld

Ich kann mit dieser Schuld nicht länger leben, ich … ich hab … ich muss seit 10 Jahren … und jetzt, wo dieser junge Mann im Gefängnis gestorben ist, … da ist diese Stimme, die sagt „Du musst dich stellen, du musst die Wahrheit sagen, du muss bestraft werden.”

Ich kann Sie gut verstehen, ist keine leichte Situation, wenn man Angst hat, den Falschen verhaftet zu haben.

Es muss ein Tor für Deutschland gefallen sein, warum sonst sollten zwei schwarz-rot-goldene Deppen in den See springen, aus Trauer?

Kinderparadies

Wenn die Eltern einen so genauen Plan entwickeln, wie ihre Kinder aufwachsen sollen, und den auch noch umsetzen, was macht man denn dann, wenn die Kinder sich nicht an den Plan halten?

Ich weiß, wie sich das anfühlt, alleine zu sein, ich war lange im Internat, meine Eltern hatten immer viel um die Ohren, mein Vater war ein hohes Tier, weiste, ich glaub’, ich hab’ den mehr im Fernsehen gesehen als leibhaftig.

Is’ wie ‘ne zugelaufene Katze, die Trauer, sie begleitet einen die ganze Zeit, sie ist immer da, manchmal merkt man sie nicht, dann kommt sie angelaufen, auf ganz leisen Sohlen und legt sich bei einem auf’n Schoß dann ist es besser, sie zu streicheln, mit ihr zu leben, irgendwann gehört sie dann eben dazu, wie alles andere auch.

Cassandras Warnung

Was ist das für ein Mensch, was ist das für’n Mensch, der einem anderen alles zerstören will?

Früher waren hier überall Kneipen, in denen Menschen mittleren oder auch höheren Alters zu Mittag aßen und miteinander ins Gespräch kamen, aber sollte noch irgendwo irgendwas ein eigenes Gesicht haben, wird es von den Brauereien so schnell wie möglich derart verunstaltet, dass die jetzt darin Lebenden gar nicht merken, wie tot sie schon sind; früher war hier das Citta 2000, der angesagteste Schallplattenladen, gleich neben dem Programmkino; während man seine Moody-Blues-Sammlung komplettierte, konnte es passieren, dass man mit einem jungen Mann ins Gespräch kam, der „I can’t stand the rain“ in der Originalversion von Ann Peebles suchte; man konnte mit ihm ins Adria gehen, wo man bis 3 Uhr nachts draußen sitzen konnte, und ihm dann zu Hause „I can’t stand the rain“ vorspielen – ohne Kleinbürgergewäsch; am Chinesischen Turm sorgten an den heißen Sommernachmittagen Schwule, die sich noch nicht heiraten durften, bänkeweise für gute Laune, jetzt sitzt dort Jungvolk mit Kinderwägen und isst Mitgebrachtes aus biologischem Anbau; beim Ausgehen kann man sich einfach mit niemandem mehr unterhalten  …

Ich bin Hans von Meuffels, ich komm’ jetzt öfter!

Denn sie wissen nicht, was sie tun

Drogen, früher, jetzt riecht’er [der Hund] net a mol mehr a Wurschtsemmel!

Der hat uns verarscht, Meuffels, komplett – nix außer a paar Sexbomben!

LKA – Leider keine Ahnung!